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Eine Empfehlung für kleine Hunde, die mit Hundefutter gefüttert werden

von Robert Bauer und Susanne Stammhaus

 

Wir werden immer wieder per E-Mail gefragt, was man eigentlich zusätzlich tun könnte, wenn man seinen Liebling (aus welchen Gründen auch immer) nicht „bekochen“ kann – oder aber (aus welchen Gründen auch immer) nicht „bekochen“ möchte, und somit auf Hunde- oder Katzenfutter der Futtermittelindustrie angewiesen ist.

 

Nun, man kann so einiges tun, was für den Hund oder die Katze vorteilhaft wäre, und was zugleich das industrielle Tierfutter sozusagen aufpeppen bzw. qualitativ verbessern würde. Voraussetzung wäre aber, dass man sich nur für ein Dosenfutter von einem seriösen Hersteller entscheidet, der auch öffentlich eine Einsicht zuläßt, wie das Futter hergestellt wird und wo das Fleisch herkommt.

Hierzu könnte man beispielsweise die jeweilige Herstellerfirma anschreiben und darum bitten, Ihnen die genaue Zusammensetzung des Futters schriftlich zu benennen, und zwar alles, was drin ist. Lehnt eine Herstellerfirma dies ab (oder bekommen Sie gar keine Antwort), dann sollten Sie keinesfalls das Futter dieses Herstellers kaufen. Seriöse Hersteller von Tiernahrung werden immer Verständnis dafür aufbringen, wenn sich ein Tierbesitzer nach den Inhaltsstoffen erkundigt und demzufolge wissen möchte, was er seinem Liebling zu essen gibt.

Glücklicherweise gibt es ja auch heutzutage noch den einen oder anderen seriösen und verantwortungsbewußten Hersteller von Tiernahrung, auch wenn diese heutzutage sehr rar gesät sind.

 

Gehen wir aber jetzt an dieser Stelle einmal rein theoretisch davon aus, dass Sie als Verbraucher einen seriösen Hersteller gefunden haben, dessen Tierfutter Sie bedenkenlos verfüttern können. Dann können Sie dennoch zusätzlich etwas tun, um einerseits dieses Futter qualitativ aufzubessern und andererseits Ihren Liebling in Richtung bleibende Gesundheit zu verwöhnen…

 

1.

1 Mal am Tag sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 1-2 Gramm Weizenkeime hinzufügen, welche wirklich gut für Magen und Darm ihres Tieres sind. Gras fressen ist nämlich nicht so gut, da gerade heutzutage allein schon durch den viel zu starken Verkehr die Gräser verunreinigt und mit Schadstoffen belastet sind. Abgesehen von so manchen Menschen, die irgendwo ins Gras kotzen oder ins Gras pinkeln.

 

2.

1 Mal am Tag sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 1-2 Gramm Bierhefeflocken hinzufügen, welche hauptsächlich gut für die Haut und das Fell Ihres Lieblings sind.

 

3.

2 Mal in der Woche sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 4-6 Gramm Leinöl oder Walnussöl (im Wechsel) hinzufügen, wobei das Leinöl von Rapunzel (siehe Foto) sowie auch das Walnussöl von Schell sich sehr gut bewährt hat, da das Leinöl nicht dazu neigt schnell bitter zu werden, sofern man es im Umkarton und im Kühlschrank aufbewahrt. Mit einer kleinen Flasche kommt man in etwa 1-2 Monate hin, ohne dass dieses Leinöl bitter wird. Mit einer Flasche Walnussöl kommt man ebensolange hin, da man sicherlich auch selbst oftmals dieses Öl für Salate verwenden wird.

 

4.

1 Mal am Tag sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 6-10 Gramm püriertes Obst oder püriertes Gemüse (im möglichst wöchentlichen Wechsel) hinzufügen, damit Ihr Liebling ausreichend Vitamine bekommt, wobei bezüglich Obst in erster Linie überreife Birnen, Mango, leicht überreife Bananen, Kiwi und süße Äpfel – und bezüglich Gemüse Zucchini, grüne Gurke, Eisbergsalat, Grünkohl, Karotten und Broccoli zu empfehlen sind.

 

5.

3-4 Mal pro Woche sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 1-3 Gramm pulverisierte Eierschale hinzufügen, da Hunde und Katzen bezüglich ihrer Knochen Calcium benötigen.

 

6.

2 Mal pro Woche sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 6-10 Gramm salzlos gekochte Kartoffeln oder salzlos gekochten Reis hinzufügen, wobei die Kartoffeln ganz klein zu schneiden sind, bevor sie dem Futter untergemischt werden.

 

7.

1-2 Mal in der Woche sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 8-14 Gramm Hirseflocken hinzufügen, welche zuvor in lauwarmem Wasser für etwa 30 Sekunden eingeweicht werden. Hirseflocken beinhalten u.a. sehr viel natürliche Mineralien, die für Ihren Liebling sehr wichtig sind.

 

8.

2 Mal im Monat sollten Sie dem Futter (je nach Größe) 8-12 Gramm rohes Eigelb hinzufügen, wobei Sie darauf achten sollten, dass kein Eiweiß mit ins Futter gelangt, da Ihr Liebling rohes Eiweiß nicht verträgt.

 

Wenn Sie bezüglich Ihres Lieblings unsere vorbenannten Tips annehmen möchten, die lediglich eine Empfehlung sind, die wir aber nach besten Wissen und Gewissen geben und die zudem auf Erfahrungswerte anderer auf Gesundheit bedachter Tierbesitzer beruhen, dann tun Sie schon mal einiges mehr, als all diejenigen, die wahllos Tierfutter einkaufen, die Packung öffnen und dem Tier zum Essen vorsetzen, ohne sich Gedanken zu machen, was sie da eigentlich dem Tier zu essen geben. Leider gibt es die letztbenannten Tierbesitzer nur all zu häufig.

Wir (meine Wenigkeit und Susanne Stammhaus) haben beim Kaufland schon oft beobachten können, wie Tierbesitzer das billigste Tierfutter einkaufen, was es dort zu kaufen gibt, aber gleichzeitig zig Flaschen Bier und natürlich Alkohol aufs Förderband stellen. Würden diese Menschen auf einige Flaschen Bier und auf die eine oder andere Flasche Alkohol verzichten, könnten sie dafür ganz leicht besseres Hundefutter einkaufen.

 

Unser Motto lautet beispielsweise: „Erst kommt mein Tier – dann komme ich!“ Mit diesem Motto gehe ich und auch Susanne einkaufen. Wir sind jedenfalls überzeugt davon, dass diese unsere Denkweise, die sich ja auch immer irgendwie auf den Charakter überträgt, richtig ist.

In diesem Sinne hoffen wir, all denen geholfen zu haben, die uns per E-Mail zwecks dieses Themas angeschrieben haben…

 

Ihr/e

Robert Bauer

und

Susanne Stammhaus

 

 

 

Erklärung zum vorbenannten Text:

 

Bezüglich der Gramm-Angaben, steht die erste Zahl für sehr kleine Hunde bis 3,5 Kilo

und die letzte Zahl steht für kleine Hunde ab 3,6 bis 7,5 Kilo.

 

    

 

 

Erhobene Hand

Und sollten Sie Ihren Liebling selbst bekochen wollen

und demzufolge auf industrielles Futter verzichten,

dann gibt es hier noch einige Empfehlungen und Tips

(Einfach auf den Text klicken)

 

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass große Hunde nicht berücksichtigt werden,

da Havaneser.Club nur für kleine Hunde ist.

 

 

 

 

Wenn Sie uns schreiben möchten

oder eine Frage an uns haben:

 

havaneser-team@t-online.de

 

 

 

 

 

 

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