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Entscheidung ist stets

eine Herzensangelegenheit

 

Ein interner Beitrag von Robert Bauer - Stand Juli 2017

 

Das Zusammensein mit meinem Wuschel ist wirklich ein Genuß und eine Bereicherung sowie eine Steigerung der Lebensqualität. An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass mein Wuschel sehr aufmerksam und intelligent ist. Er lernt nämlich sehr schnell und zeigt oftmals auch, dass er Dinge richtig gut kombinieren kann. Als Beispiel möchte ich hier aus der Sicht von meinem Wuschel anführen: „mache ich es so, erreiche ich bei meinem Herrchen nichts! Verhalte ich mich aber anders, bekomme ich meinen Willen dann so manchmal dennoch durch!“

Nur die Dinge, die ihm nicht so ganz zusagen oder die ihm nicht so ganz passen, will er verständlicherweise erst einmal noch nicht lernen, und dann zeigt er mir auch schon mal, dass er ein Trotzköpfchen sein kann. Ja, und ich zeige ihm dann immer wieder (manchmal auch mit etwas energischer Stimme), dass ich der Boss bin – und nicht er.

 

Sehr gerne liegt mein Wuschel vorwiegend abends, wenn ich einen Film schaue, neben mir auf dem Sofa in meinem Arm und döst. Mein Wuschel ist zu einem wirklich tollen Partner geworden. Und darüber hinaus ist er auch mein Kind, was umsorgt werden möchte.

Allerdings musste ich mich im Mai 2017 von meiner Freundin trennen, mit der ich über drei Jahre eine (nun sagen wir mal mehr oder weniger gute) Beziehung führte, da mein Wuschel diese Frau (aus welchen Gründen auch immer) nicht leiden konnte.

Hat beispielsweise meine Freundin bei mir geschlafen, hat sich mein Wuschel demonstrativ genau zwischen uns gelegt und sich ganz dicht an mich gekuschelt. Und wehe, meine Freundin wollte mit ihrer Hand zu mir herüberlangen, dann hörte man sofort ein Knurren, welches immer intensiver wurde, bis sie ihre Hand wieder zurückzog.

Man muss an dieser Stelle auch schon mal festhalten, dass es ohnehin des Öfteren Stress mit meiner Freundin (eigentlich jetzt ja bereits Ex-Freundin) gegeben hat, weil sie sich immer so wichtig nahm. Und da ich ihr wohl auch oftmals deutlich zeigte, dass sie für mich nicht der Mittelpunkt des Universums ist, wurde der Abstand zwischen uns ohnehin schon seit einiger Zeit immer größer.

Heutzutage gibt es leider sehr viele Frauen, die gerne bewundert werden möchten, obwohl eigentlich niemand so recht Kenntnis darüber hat, warum das so ist. Glücklicherweise sind aber nicht alle Frauen so, denn es gibt durchaus auch heute noch vernünftige und umgängliche Frauen, die eine harmonische Beziehung in Aufrichtigkeit und Treue bevorzugen, und zwar ohne den aus meiner Sicht primitiven Geschlechterkampf. Leider aber sind solche Frauen heutzutage nur noch sehr schwer zu finden. Deshalb habe ich die Suche danach auch aufgegeben.

 

Na ja, wie dem auch sei, schließlich bemerkte meine nunmehr Ex-Freundin sehr wohl, dass mir mein Hund „Buddy“ außerordentlich wichtig ist, so dass sie mich dann infolge ihrer „Eifersucht auf einen Hund“ am 15. Mai 2017 vor die Wahl stellte: „entweder sie oder der Hund!“.

 

Da sich ohnehin der Hund nahezu immer als der weitaus bessere, zuverlässigere und treuere Partner erweist, und ich grundsätzlich stets zu meinen Entscheidungen stehe, habe ich mich spontan und mit dem Herzen für mein Wuschel entschieden. Denn im letzten Jahr, als ich meinen Buddy zu mir nahm, hatte ich mich bereits entschieden, meinem Wuschel ein zuverlässiger und treuer Partner zu sein, worauf er sich auch verlassen kann. Und damit war der Punkt „Freundin“ für mich erledigt.

Ich forderte dann am 15. Mai 2017 meine Freundin auf, zu gehen.

Beleidigt zog meine nunmehr ehemalige Freundin von dannen, nach dem sie einige wenige Sachen, die sie bei mir im Schrank befanden, eingepackt hatte.

 

An dieser Stelle wäre es, so glaube ich, sehr passend angebracht, ein Zitat von ‚Franz von Assisi‘ anzuführen, und zwar auch auf die Gefahr hin, dass ich mich damit wiederhole:

 

„Dass mir mein Hund das Liebste sei,

sagst du, oh Mensch, sei Sünde,

mein Hund ist mir im Sturme treu,

der Mensch nicht mal im Winde.“

 

Ja, und nun bin ich mit meinem Wuschel allein. „Glücklicherweise allein“, sollte ich wohl eher sagen. Denn es war eine völlig richtige Entscheidung meinerseits gewesen. Keine Belastung mehr. Niemand mehr, der Stress macht oder Streit sucht. Niemand mehr, der herummeckert. Niemand mehr, der nervt… - Was für eine Wohltat…!

Auch hat mein kleiner Wuschel nunmehr keinen Grund mehr, zu Knurren, denn auch er fühlte sich von dieser Frau genervt, die ständig etwas zu meckern hatte und eigentlich auch immer irgendwie auf der Suche nach Streit war. Offensichtlich stand sich diese Frau wohl selbst im Wege.

 

Wenn ich mit meinem großen Schatz unterwegs bin (oder auch nur mal so ein- oder zwei Stunden spazierengehe), dann kann mein Wuschel zumeist ganz Hund sein, wenn die Umstände und auch die Gegend dies zulassen. Schließlich muss man ja gerade heutzutage sehr aufpassen, dass ihm nichts passiert. Aber es gibt hier in Amberg (sowie auch in Regensburg, wo wir oftmals sind), so einige schöne Fleckchen, wo entweder kein- oder nur kaum Verkehr ist, und wo sich mein Wuschel demzufolge schön austoben und bei Bedarf sogar im Sand buddeln kann.

 

So, ich glaube, ich habe mit diesen meinen Worten inklusiv der bisherigen Fotos aufzeigen können, wie sich mein Wuschel entwickelt hat und was sich darüber hinaus so alles durch einen tierischen Partner verändern kann, wenn man stets die richtigen Entscheidungen trifft – und dann auch definitiv dazu steht. Und ich habe die richtigen Entscheidungen getroffen, denn zählen tut immer nur das, was man im Herzen fühlt…

 

Nachtrag aus August 2018

Heute ist nun mein Kind und Partner „Buddy“ ein bereits erwachsener Hund, aber dennoch ein immer bleibendes Kleinkind, welches umsorgt und liebevoll behandelt werden möchte. Man sieht es und man spürt es auch, dass mein Wuschel mich ganz doll liebhat – genauso wie ich meinen Wuschel liebe, was er übrigens auch spürt.

Es ist wirklich ein unheimlich tolles Gefühl, einen treuen und zuverlässigen Partner an seiner Seite zu wissen – und darüber hinaus jeden Morgen mit meinem Wuschel wach zu werden und in solch tolle Augen zu schauen…

 

Robert Bauer - Herrchen von Buddy

 

 

 

 

 

 

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2017

 

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