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Hunde

sollte man ins Büro mitnehmen dürfen

 

 

Ein Beitrag von Susanne Stammhaus, Petra Schepanski und Robert Bauer

 

Fast jedes zweite Unternehmen verbietet heutzutage noch immer Hunde im Büro. Warum dies falsch ist, begründen u.a. wissenschaftlich belegte Fakten.

 

Fest steht, dass es Menschen gibt, die entweder keine Hunde im Büro mögen oder aber Angst vor Hunden haben. Aber weit verbreiteter ist der Irrglaube, dass die Konzentration der Mitarbeiter und Kollegen am Arbeitsplatz durch die Anwesenheit von Hunden leiden könnte. Fast jedes zweite Unternehmen verbietet auch heutzutage noch immer Hunde am Arbeitsplatz. Dabei hat ein Hund am Arbeitsplatz nur Vorteile, sofern in einem Büro nicht gerade Personen arbeiten, die unter einer besonders schweren und seltenen Hunde-Allergie leiden.

 

Hunde verbessern das allgemeine Arbeitsklima. Jeder, der schon mal einen Hund im Büro erlebt hat, dürfte es bereits kennen. Selbst solche Kollegen, die sonst eher grimmig oder zurückhaltend wirken, sind auf einmal wie verwandelt. Das liegt daran, dass Hunde tatsächlich das Arbeitsklima erheblich verbessern können.

Zudem können Hunde den allgemeinen Streß vermindern und den Blutdruck ihrer Besitzer senken. Dies wurde übrigens durch zahlreiche Studien bewiesen. So hat zum Beispiel Randolph Barker von der Virginia Commonwealth University herausgefunden, dass sich Mitarbeiter mit Hund deutlich weniger gestreßt fühlen als ihre Kollegen.

Beim Streicheln eines Hundes werden Hormone freigesetzt, die Streß vermindern. Auch die kurze Unterbrechung der Arbeit tut unserem Gehirn gut. Insgesamt sind auch Mitarbeiter in Firmen, wo Hunde im Büro zugelassen sind, deutlich weniger Burnout-gefährdet. Dies bestätigt auch Markus Beyer, Gründer und Vorsitzender des Bundesverband Büro-Hund.

Die wissenschaftliche Erklärung lautet: bei regelmäßigem Streicheln eines Hundes wird das Bindungshormon Oxytocin ausgelöst und das Streßhormon Cortisol abgebaut.

 

Hunde vermindern aber nicht nur Stressreaktionen des Körpers, sie können allgemein auch die Psyche eines Menschen stärken. Das haben Forscher der University of British Columbia 2018 mit einer Studie gezeigt. Die Wissenschaftler befragten bezüglich dessen 246 Studenten, die an einer Therapiestunde mit Hunden teilnahmen. Direkt nach der Therapiesitzung berichteten die Studenten, dass sie sich weniger gestreßt und zudem glücklicher fühlten.

Die Ergebnisse sollen bemerkenswert gewesen sein. Denn sogar zehn Stunden später fühlten sich die Studenten noch immer besser unterstützt und weniger gestreßt als jene Studenten, die nicht an der Therapiestunde teilnahmen.

 

Auch ist heutzutage weitaus mehr bekannt als früher, dass das Streicheln von Hunden in stressigen Zeiten trostspendent ist. Auch dieser Umstand wurde mittlerweile wissenschaftlich belegt. So kann das Streicheln einem Menschen sogar ein Angstgefühl nehmen und Depressionen mindern.

 

Hunde wirken sich außerdem auch noch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden und damit auf die Gemeinschaft aus. So können Hunde im Büro die soziale Gemeinschaft unter Kollegen stärken. Im Amazon-Hauptquartier in Seattle sollen beispielsweise mehr als 6.000 Bürohunde sein, wie der Konzern auf seinem Blog schreibt. Demnach schätze man den Spaß und die Dynamik, die die Tiere in den Arbeitsalltag brächten. Ebenso würden sie die Mitarbeiter untereinander mehr verbinden sowie das Miteinander fördern.

 

Dennoch hält sich heutzutage noch immer hartnäckig das Vorurteil, dass Hunde am Arbeitsplatz nur ablenken und wertvolle Arbeitszeit verschwenden, da für den Arbeitgeber bekanntlich Zeit - Geld ist Dabei ist bereits schon mehrfach wissenschaftlich belegt worden, dass der Energielevel der Mitarbeiter durch Hunde am Arbeitsplatz gestiegen ist. Hunde lenken also den Mitarbeiter nicht ab, sondern motivieren ihn und stimmen ihn zufriedener, wodurch sich auch die allgemeine Laune eines Mitarbeiters zum Positiven verändert.

Auch steht schon seit längerem fest, dass genau solche Unternehmer und Arbeitgeber ihr Ansehen verbessern, die Hunde im Büro erlauben. Mitarbeiter kommen gerne zur Arbeit, wenn sie ihren Liebling mitbringen dürfen.

 

Und keinesfalls sollte man vergessen, dass Hunde nicht nur niedlich sein können, sondern sie sind zudem nicht egoistisch, sehr zuverlässig, sehr ehrlich und sehr aufrichtig in ihrem Verhalten sowie die treuesten Partner des Menschen. Sie haben damit all die Eigenschaften, die der Mensch haben sollte, aber leider immer nur vorgibt zu haben, jedoch in den meisten Fällen nicht hat. Deshalb sollten sich die meisten Menschen heutzutage nicht so wichtig nehmen, sondern sich erst einmal all diese positiven Eigenschaften eines Hundes aneignen.

 

 

 

 

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