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Die Braun-Zecke

 

Ein Bild, das Tier, Säugetier, draußen, Gebäude enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Ein Kurz-Beitrag von Susanne Stammhaus, Petra Schepanski und Robert Bauer

Foto (Mitte) by iStock

 

Urlauber haben eine neue Spezies von Zecken nach Deutschland eingeschleppt, deshalb müssen sich Hunde und ihre Halter nun in acht nehmen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Hundemalaria oder dem Mittelmeerfleckfieber.

In der heutigen Zeit ist das Hin- und Herfliegen von Land zu Land nicht unbedingt ein Vorteil, weil dadurch viele Viren und Bakterien sowie die vorbenannte Spezies eingeschleppt werden kann, worunter dann alle Menschen und Tiere zu leiden haben.

 

Fachleuten zufolge könnte es in Deutschland zu einer Zeckenplage kommen. Eine braune Hundezecke, die ursprünglich im Mittelmeerraum und Südafrika vorkommt, macht sich nun auch hierzulande breit. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim erklärt in einem Schreiben: „Es wurden bereits Exemplare an Hunden gefunden, die ihren Hof nie verlassen hatten – ein Hinweis darauf, dass die Art hier möglicherweise bereits Fuß gefaßt hat.“

Kollegin Katrin Fachet warnt, dass die Zecken sehr gut in Wohnungen überleben und dort dann in Ritzen und Spalten bis zu 4.000 Eier legen können. Sobald die Hundezecke, Rhipicephalus sanguineus genannt, mit Hilfe eines Hundes erst einmal in die Wohnung kommt, nistet sie sich dort ein und kann sogar Menschen befallen. Forscher nehmen das Insekt so ernst, dass sie jeden Hundebesitzer bitten, jeden Fall bzw. jeden Verdacht auf Braun-Zecke zu melden.

 

Und wie bereits erwähnt, sind auch Menschen vor der braunen Hundezecke nicht sicher.

 

Die Forscher sagen außerdem, dass die Braun-Zecke immer „den Nächstbesten“ Wirt nehmen wird. Ist also gerade kein Hund in der Nähe, können durchaus Menschen zum Opfer werden. Wichtig ist, unbedingt sofort zu handeln, schließlich kann der Biß gefährliche Krankheiten übertragen. Im schlimmsten Fall kann bei Hunden Babesiose, besser bekannt als Hundemalaria, ausgelöst werden und das führt binnen weniger Tage zum Tod des Haustiers. Für den Menschen könnte durch so einen Biß das Mittelmeerfleckfieber gefährlich werden.

 

Wir bitten an dieser Stelle alle Hundebesitzer, nicht ohne ein vernünftiges Zeckenhalsband Gassi zu gehen. Schützen Sie Ihren Liebling und ersparen Sie ihm und sich selbst große Probleme, die ohne ein geeignetes Zeckenhalsband sehr leicht auftreten können. Und kaufen Sie für Ihren Hund kein billiges Zeckenhalsband für 7,00 oder 8,00 oder 9,00 Euro, denn diese taugen ohnehin nichts. Da werfen Sie Ihr Geld nur zum Fenster hinaus. Kaufen Sie ein vernünftiges Zeckenhalsband, welches über 8 Monate wirkt und zudem nicht ins Blut Ihres Hundes geht, sondern sich über den Haut-Film Ihres Hundes im Fell verteilt. Sie können dann auch wie gewohnt Ihren Liebling knuddeln – und Ihre Kinder können wie gewohnt mit dem kleinen Hund spielen und kuscheln.

 

Aber auch bei der Verwendung eines vernünftigen Zeckenhalsbandes (und das ist wichtig) kommt ein verantwortungsbewußter Hundehalter nicht drumherum, nach jedem Spaziergang zumindest die Pfötchen und die beiden Seiten der Nase nach einer eventuell vorhandenen Zecke abzusuchen, da die Pfötchen stets in direkten Kontakt mit dem Boden stehen – und die Nase beim Schnuppern in Kontakt mit dem Boden kommt. Diese vorsorgliche Kontrolle geht ganz schnell und ist somit innerhalb 1 Minute erledigt. Und man kann dann beruhigt mit seinem Hund spielen, toben und kuscheln.

 

Wir, von Havaneser.Club, können beispielsweise dieses in Abbildung stehende Zeckenhalsband nach bestem Wissen und Gewissen wirklich sehr empfehlen. Und wir sprechen da aus eigener Erfahrung. Auch der Havaneser „Buddy“ trägt dieses Zeckenhalsband von Mitte Februar bis Mitte Oktober. Der Preis liegt (je nachdem, wo es gekauft wird) zwischen 30,00 und 50,00 Euro. Linkes Foto zeigt das Zeckenhalsband für kleine Hunde - rechtes Foto für große Hunde. Man kann dieses Zeckenhalsband auch in der Tierpraxis Dr. Bernd Lukas in der Jahnstraße 6 in 92224 Amberg käuflich erwerben.

 

 

 

Abschließend möchten wir unseren Beitrag mit den Worten beenden: wenn jemand glaubt, dass es in seinem Haushalt zu einem Befall mit den Braun-Zecken gekommen ist, dann sollte sich derjenige oder diejenige mit einem Experten in Verbindung setzen, der sich mit dieser Spezies auskennt und somit beim weiteren Vorgehen beraten kann.

 

Außerdem bitten die Forscher Verdachtsfälle der braunen Zecke zu melden: senden Sie in so einem Fall bitte eine E-Mail mit Bild der Zecke an hundezecken@uni-hohenheim.de. Danke

 

 

 

Wenn Sie uns schreiben möchten

oder eine Frage an uns haben:

 

havaneser-team@t-online.de

 

 

 

 

 

 

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