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Willkommen im

tierfeindlichen Staat

DEUTSCHLAND

 

Ein Bild, das Hund, drinnen, sitzend, Tier enthält.

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Ein Tatsachenbericht von Robert Bauer

in Zusammenarbeit mit Susanne Stammhaus und Petra Schepanski

 

Als ich heute morgen am 16.07.2019 gegen 06:30 Uhr mit meinem Buddy Gassi ging, kam mir in der Kaulbachstraße eine mir bekannte Frau entgegen, die sich darüber zurecht empörte, dass schon seit mehreren Stunden ein Hund in der dritten Etage des Hauses Nr.14 herzzerreißend jaulte. Dieses Jaulen war sehr laut, welches aus einem gekippten Fenster drang. Offenbar befand sich in dieser Wohnung ein Hund allein, der sich entweder verletzt hatte oder aber zu lange allein gelassen wurde, so dass er entweder körperlichen oder aber seelischen Schmerz erlitt. Beides ist gleichermaßen schlimm.

Ein mehrfaches Klingeln an der Haustür führte zu keiner Reaktion. Der Besitzer des Hundes war definitiv nicht zu Hause.

 

Jene erwähnte Frau und meine Wenigkeit dachten darüber nach, die Polizei zu verständigen. Die Frau meinte noch, dass das weh tut, wenn man einen Hund so furchtbar jaulen hört, der über zig Stunden allein zu Hause ist, und man auch nicht weiß, in was für eine Situation er sich befindet. Ich verstand diese Frau sehr gut, denn ich empfand dies genauso. Da ich aber mein Handy nicht dabeihatte, übernahm die Frau diesen aus unserer Sicht sehr notwendigen Anruf.

 

Nach dem das Gespräch zu Ende war, meinte diese Frau, dass man einen Polizeiwagen schicken werde.

 

Zwischenzeitlich sind auch noch andere Bewohner auf den Balkonen oder an den Fenstern erschienen, die durch das herzzerreißende Jaulen des Hundes aufmerksam wurden. Alle haben offensichtlich dieses laute Jaulen des Hundes schon seit mehreren Stunden gehört, aber leider sah sich wohl niemand in der Lage, die Polizei zu rufen, um dadurch vielleicht Hilfe für den Hund herbeizuholen.

 

Die Polizei, vertreten durch einen jüngeren Polizeibeamten und einer jungen Polizistin, traf dann gegen 06:55 Uhr ein.

 

Leider aber tat die Polizei nichts, was dem Hund hätte helfen können, oder aber zumindest aus seiner Situation hätte befreien könnte. Man brach die Wohnungstür nicht auf, obwohl aus meiner Sicht Gefahr in Verzug war. Dies sagte ich auch dem Polizisten, und erwähnte darüber hinaus, dass wenn ein Kind dort in der dritten Etage fürchterlich schreien würde, weil es offensichtlich allein gelassen wurde, man die Wohnungstür aufbrechen würde. Warum also dann nicht, wenn dort ein Hund offensichtlich leidet? Ist doch ebenfalls wie ein Kind ein Lebewesen! Da darf man noch keinen Unterschied machen!

 

Man sagte mir daraufhin, dass ein Hund nach den gesetzlichen Vorschriften eine SACHE sei, und da wäre dies nicht so einfach, eine Wohnungstür gewaltsam zu öffnen. Dieses laute Jaulen wäre ohnehin nur ruhestörender Lärm.

Der Polizist bedauerte schon fast, mir dies so sagen zu müssen, da er mich und meine Einstellung zu dieser Sache wohl verstand, denn er hätte selbst einen Hund, wie er sagte. Aber er hat die Vorschriften eben nicht gemacht.

 

So viel zu diesem Sachverhalt.

 

Fest steht jedenfalls, dass dieser Hund fürchterlich sowie sehr laut jaulte, was wirklich schon herzzerreißend war, und niemand wirklich was unternahm, um diesen offensichtlich leidenden Hund aus seiner psychisch sehr belastenden Misere zu befreien. Man versuchte lediglich, den Aufenthalt des Besitzers ausfindig zu machen, um ihn erreichen zu können, der sich völlig unverantwortlich gegenüber seinem Hund verhalten hat. Man läßt seinen Hund nicht über zig Stunden allein in der Wohnung, und erst recht nicht, wenn es sich bei diesem Hund vielleicht um ein noch ganz junges Tier handelt, welches erst langsam an das Alleinsein gewöhnt werden muß. Ein solches Verhalten ist aufs schärfste zu verurteilen.

 

Auch wollte mir die Polizei nicht einmal den Namen des Hundebesitzers sagen. Und dies, obwohl selbiger Name am Klingelschild deutlich lesbar stand. Der Polizist begründete dies mit dem Datenschutz. Offensichtlich ist in diesem tierfeindlichen Deutschland die Einhaltung des Datenschutzes viel wichtiger, als einen Hund aus einer offensichtlich leidenden Misere zu befreien.

Auch darf man nicht vergessen, dass niemand zu diesem Zeitpunkt sagen konnte, was mit dem Hund wirklich ist, da ja die Tür nicht gewaltsam geöffnet wurde. Der Hund kann sich also auch verletzt haben und leidet nun unter seinen furchtbaren Schmerzen.

 

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal verdeutlichen, dass man sich aus unserer Sicht in jedem Fall durch ein gewaltsames Öffnen der Wohnung Gewissheit hätte verschaffen müssen. Sich lediglich auf die Vorschriften zu berufen, und das war es dann, ist eigentlich schon eine Frechheit. Die Polizisten können natürlich nichts dafür. Sie handeln lediglich nach diesen tierfeindlichen Vorschriften. Eigeninitiative sehen unsere deutschen tier- und bürgerfeindlichen Vorschriften nicht vor. Allein schon der Umstand, in einem Hund noch immer eine SACHE zu sehen, und dann als staatliches Organ auch noch dementsprechend zu argumentieren, ist aus unserer Sicht eine Schande für dieses Land.

 

Zwar trat am 1. September 1990 das Gesetz in Kraft, dass nunmehr nach §90a BGB das Tier KEINE SACHE mehr ist, aber dieses Gesetz ist nichts Halbes und nichts Ganzes, da auch weiterhin (wie bisher) dieselben Vorschriften auf die Tiere anzuwenden sind, die auch für Sachen gelten.

 

Da fragen wir uns wirklich, was dieser Schwachsinn eigentlich nun sollte. Die Regierung beschäftigt sich vom 11. August 1989 an bis zum 25. August 1990 mit dieser Gesetzesänderung, und dann kommt letztlich nichts weiter dabei heraus, als dass Tiere zwar nicht mehr als Sache gelten, aber die Vorschriften wie bisher weiterhin anzuwenden sind, die auch für Sachen gelten. Dass sich die dafür verantwortliche Regierung nicht schämt, über 1 Jahr Steuergelder zu verschwenden, ohne ein wirkliches Ergebnis zugunsten der Tiere zu bewirken, als lediglich so ein Schwachsinn wie eine „kosmetische Anpassung des BGB“ zu verzapfen.

Entweder gelten Tiere als Sache oder aber nicht mehr als Sache! Beides gleichermaßen geht nicht und ist zudem aus unserer Sicht völlig schizophren!

 

Offensichtlich ist in Deutschland wohl keine Regierung fähig, endlich ein vernünftiges Gesetz herauszubringen bzw. dahingehend zu ändern, dass Tiere wie beispielsweise Hunde und Katzen keine Sache mehr sind, und dies ohne Wenn und Aber, wie es Tierschützer in Deutschland schon seit über 20 Jahren fordern.

Traurig für dieses Deutschland, was allein schon aus diesem Grunde ein tierfeindliches Land ist! Das ist unsere Meinung zu diesem Thema.

Und den Tierschutzvereinen werfen wir an dieser Stelle vor, viel zu wenig für die Rechte von Hunden und Katzen zu tun. Gerade die Tierschutzvereine müßten der Regierung mal gewaltig auf die Füße treten, damit sich endlich etwas zugunsten der Hunde und Katzen ändert – und natürlich auch im Hinblick auf die Nutztiere eine Verbesserung eintritt, da es nicht angehen kann, dass unsere Nutztiere täglich Leid und Qualen durchleben müssen, um uns Menschen Fleisch, Milch, Eier und so weiter zu liefern.

 

Aus unserer Sicht betrachtet sind die deutschen Tierschutzvereine einfach zu human in ihren Forderungen gegenüber diesem tierfeindlichen deutschen Staat. Es müßten Klagen über Klagen gegen diese deutsche Regierung hageln. Auch müßten die Tierschutzvereine zu Massen-Demonstrationen aufrufen, damit dieser korrupte deutsche Staat endlich hellhörig wird.

Es gibt bezüglich dessen noch sehr viel zu tun. Und gerade unsere Tiere brauchen dringend eine starke Lobby!

 

Deutschland behautet von sich, ein wirtschaftlich weltoffenes und ein durch und durch zivilisiertes Land zu sein, aber verhält sich wie eine Bananen-Republik, die von Versagern und Möchtegern-Politiker regiert wird.

 

Willkommen im tierfeindlichen Staat Deutschland!

 

 

Nachtrag vom 17.07.2019

von Robert Bauer

 

Als ich heute gegen 09:50 Uhr mit meinem Buddy Gassi ging, kam ich wieder durch die Kaulbachstraße, wie auch schon einen Tag zuvor. Auf der Bank saß ein junger Mann, der sein Smartphone in der Hand hielt. Da auch noch eine mir bekannte Frau dort stand, die ebenfalls in der Kaulbachstraße wohnt und sich mit dem jungen Mann unterhielt, stellte ich mich dazu, da offensichtlich von mir die Rede war.

 

Auf diese Weise kamen wir dann auch näher ins Gespräch, wobei sich herausstellte, dass dieser junge Mann der Besitzer jenes Hundes ist, der einen Tag zuvor so fürchterlich und mitleidserregend gejault hat. Ich stellte zudem die Sache klar, dass ich einen Tag zuvor dabeigewesen bin, als die oben im Beitrag erwähnte Frau die Polizei anrief.

 

Auf mich machte dieser junge Mann einen sympathischen Eindruck. Und er schien mir auch keinesfalls verantwortungslos zu sein, denn er hatte wie bereits erwähnt ein Smartphone in der Hand, womit er seinen kleinen Hund per in der Wohnung installierter Kamera beobachten konnte. Er meinte auch zu mir, dass er sich noch eine zweite Kamera bestellt hat, damit er einen größeren Blickfang hat, wo sich der Kleine aufhält.

In jedem Fall hatte er Verständnis für jene am Vortag entstandene Situation. Denn aus der Sicht eines verantwortungsbewußten Menschen war es völlig nachvollziehbar, dass bei einem so mitleidserregenden Jaulen die Polizei gerufen wird, wozu mal Außenstehende nicht wissen konnten, was mit diesem Hund ist.

 

Ich gab dem jungen Mann schließlich auch noch einen kleinen Rat, indem ich ihm sagte, dass es weitaus mehr bringen würde, öfter aus der Wohnung zu gehen, um mal für 15, mal für 30, mal für 45 und mal für 90 Min. wegzubleiben, aber dann wieder nach Hause zu gehen. Es geht nämlich um das Oftmalige wieder nach Hause kommen, wenn man einen kleinen Hund mit Verständnis daran gewöhnen will, auch mal brav allein zu Hause zu bleiben. Bei dem kleinen Hund muß es nämlich erst einmal Klick machen, dass Herrchen wiederkommt. Und dies erreicht man bei einem kleinen Hund ausschließlich nur durch eine möglichst häufige Anzahl des Wiederkommens, nicht aber dadurch, indem man die Wohnung verläßt, um festzustellen, wie lange man wegbleiben kann, bis der Hund anfängt, zu jaulen.

 

Der junge Mann wirkte auf mich sehr verständnisvoll und meinte schließlich, dass er dies so machen werde, da es Sinn macht.

 

Da dieses Gespräch heute durch Zufall stattfand, sah ich mich gezwungen, zu dem eigentlichen Vorfall des Vortages einen Anhang zu machen. Hiervon unberührt bleibt selbstverständlich jene inhaltlichen Aussagen, welche die Einstellung des deutschen Staates in Bezug Tiere sowie speziell in Bezug Hunde und Katzen betrifft sowie die schizophrenen deutschen Vorschriften in Bezug, dass Hunde und Katzen eine SACHE sind.

 

Robert Bauer

 

 

 

 

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