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Wo bleibt

euer Verantwortungsbewußtsein?

 

 

Ein Kurz-Beitrag bezüglich heutiger junger Frauen und Mädels

von Susanne Stammhaus

 

Immer wieder kann ich beim Gassi gehen oder bei Spaziergängen mit meinem Pascha beobachten, wie besonders das weibliche Geschlecht jüngeren Jahrgangs statt auf ihren Hund, nur noch auf ihr Smartphone schauen, als könnte dort etwas Wichtiges zu sehen sein. Wichtig sollte allein nur der Hund für euch sein, den ihr gerade ausführt. Dort sollten eure Blicke ruhen – und nirgendwo anders!

 

Habt ihr euch eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie schnell es gehen kann, dass euer Liebling einen Giftköder aufspürt und ruckzuck verschluckt? Offensichtlich nicht, da Denken heutzutage wohl nicht mehr so eure Stärke ist. Ihr würdet es nicht einmal bemerken, wenn euer Hund einen von geistesgestörten Tierhassern ausgelegten Giftköder verschluckt oder am Rattengift leckt, welches so ein kranker perverser Hundehasser ausgestreut hat, da eure Blicke permanent auf dem Smartphone ruhen, weil für euch Facebook oder Twitter wichtiger sind, als euer Liebling. Habt ihr schon mal erlebt oder es zumindest schon mal mitbekommen, welches qualvolle Leid ein Hund durchmachen muß, bevor er stirbt, weil er einen Giftköder geschluckt oder am Rattengift geleckt hat? Ich wünsche euch wirklich, dass ihr solche Erfahrungen auch niemals machen müßt, denn es würde euch das Herz zerreißen.

Es tut mir zwar leid, dies so ausdrücken zu müssen, aber ich verurteile solche Menschen als völlig verantwortungslose Hundehalter! Bei solchen Hundehaltern schwebt der Hund bei jedem Spaziergang und bei jedem Gassi gehen potentiell in Lebensgefahr. Ihr solltet euch wirklich schämen für so viel Verantwortungslosigkeit eurem Tier gegenüber.

 

Ich persönlich achte stets auf meinen Pascha. Und wenn ich unterwegs jemanden treffe, was ja immer mal vorkommen kann, und man unterhält sich vielleicht einen Augenblick, schaue ich dennoch genau darauf, was mein Pascha macht. Oder aber ich sorge dafür, dass er bei Fuß sitzt, dann kann auch nichts passieren, da sich in meiner unmittelbaren Nähe nichts Gefährliches für mein Hündchen befindet.

 

‚Verantwortung‘ ist offensichtlich heutzutage für viele junge Frauen sowie auch vereinzelt für junge Männer ein Fremdwort. Es sind auf alle Fälle weitaus mehr junge Frauen als junge Männer, die zumeist wie durch ihr Smartphone ferngesteuert durch die Gegend laufen und oftmals sogar auch noch auf ihr Display tippen, während sie laufen, als würde es etwas Wichtiges mitzuteilen geben. Mir ist es unterwegs sogar schon einige Male passiert, dass mich junge Frauen versehentlich anrempelten, weil sie mich gar nicht gesehen haben, da ihr Blick nur noch auf dem Display vom Smartphon ruhte.

Da frage ich mich dann wirklich, ob diese jungen Menschen noch einen Verstand haben – oder schon so weit gesunken sind, dass sie gar nichts mehr merken. In jedem Fall aber leben solche jungen Frauen (und vereinzelt auch solche jungen Männer) offensichtlich nur noch in einer virtuellen Welt, obwohl sich das wahre Leben in der realen Welt abspielt.

 

Früher, wo das Smartphone noch eine Utopie war, hat man zuhause telefoniert, um dem anderen etwas mitzuteilen. Ist man mal nicht zu Hause gewesen, weil man vielleicht mit seinem Hund unterwegs war, dann war man halt nicht erreichbar. So einfach war das.

Warum also heutzutage dieser ganze Streß, ständig unter Druck zu stehen, Nachrichten beantworten zu müssen oder permanent aufs Display zu schauen. Dies kann man genausogut auch machen, wenn man wieder daheim ist und glaubt, mit seinem Leben nichts Besseres anfangen zu können, als in Facebook oder Twitter zu kommunizieren und virtuelle Spaziergänge zu unternehmen.

 

Etwas mehr Verantwortungsbewußtsein könnte euch jungen Menschen wirklich nicht schaden. Und wenn euch das mit der Verantwortung zu viel sein sollte, dann legt euch keinen Hund zu – und führt auch keinen Hund aus. Kauft euch stattdessen lieber noch ein zweites oder drittes Smartphone, welche ihr euch dann um den Hals hängen könnt, damit euch auch wirklich jede noch so unwichtige Nachricht sofort erreicht und ihr sie dann auch blitzschnell, als würde euer Leben davon abhängen, beantworten könnt.

Wie können Menschen nur so weit verdummen, dass sie sich freiwillig zum Slaven ihres Smartphones machen?

 

Merkt ihr eigentlich noch was…?

 

Ich persönlich habe mein Smartphone nicht einmal dabei, wenn ich mit meinem Pascha Gassi gehe. Und wenn ich einen längeren Spaziergang mit meinem Schatz unternehme, habe ich zwar mein Smartphone dabei, reagiere aber auf Nachrichteneingänge überhaupt nicht. Diese kann ich mir anschauen, wenn ich wieder zu Hause oder aber mit meinem Pascha unterwegs in einem Café bin.

 

Ich möchte meinen kurzen Beitrag mit folgenden Worten schließen: „ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich die jungen Menschen von heute irgendwann ändern und dann zur Vernunft kommen werden, so dass sie dann auch vielleicht in der Lage sind, sich verantwortungsbewußt zu verhalten!“

 

 

 

Anhang in eigener Sache

 

Meine Kollegin Petra sowie auch meine Wenigkeit würden gerne noch weitere und auch andere Beiträge über das heute oftmals zu beobachtende unvernünftige Verhalten der Menschen schreiben, aber leider wird nicht jeder Bericht oder Beitrag, den Petra oder meine Person schreiben, von unserem privaten Chef Robert abgesegnet. Und er hat nun einmal das Sagen; - was auch völlig richtig ist, möchte ich hinzufügen!

 

Susanne Stammhaus

 

 

 

 

susanne-stammhaus@havaneser.club

havaneser-team@t-online.de

 

 

 

 

 

 

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