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Risiko

Magendrehung beim Hund

 

 

Ein Beitrag von Robert Bauer

 

Die Magendrehung beim Hund ist ein häufig auftretender lebensbedrohlicher Notfall. Der Magen überdehnt sich und dreht sich um seine eigene Achse. Durch die Magendrehung beim Hund werden auch die Blutgefäße und Nerven des Magens abgedrückt und der Magen wird nicht mehr gut durchblutet. Von einer Magendrehung sind zwar zumeist große Rassen wie die Deutsche Dogge, der Boxer oder der Deutsche Schäferhund betroffen, kann aber auch kleine Hunderassen treffen, wenn der Besitzer des Hundes bestimmte Dinge mißachtet oder Ruhephasen nach der Futteraufnahme des Hundes nicht einhält.

 

Bei einer Magendrehung ist der Hund sehr unruhig und versucht vergeblich, zu erbrechen. Sein Bauch bläht sich auf und ist hart. Darüber hinaus ist es für den Vierbeiner schmerzhaft, wenn Herrchen oder Frauchen leicht auf den Bauch drückt. Schließlich wird der Hund zunehmend schwächer, beginnt zu hecheln, sein Kreislauf bricht zusammen und die Maulschleimhaut ist blaß.

 

Eine Magendrehung beim Hund muss ein Tierarzt schnellstmöglich operieren, sonst verläuft selbige tödlich.

 

Die Ursachen der Magendrehung beim Hund sind meistens unklar. Oftmals kommt es zunächst zu einer Magenüberdehnung durch zu viel Gasbildung - oder aber zu einer Magenüberladung, weil der Vierbeiner entweder zu viel oder aber vergorenes Futter gefressen hat.

Ein gefüllter Magen neigt eher dazu, sich zu drehen, als ein leerer Magen. Außerdem schnürt die Drehung des Magens zugleich auch den Mageneingang und Magenausgang ab, wodurch der Magen des Hundes sich nicht mehr entleeren kann und somit immer weiter an Größe zunimmt.

 

Laut Aussage meines Tierarztes kann es mehrere Ursachen für eine Magendrehung beim Hund geben.

Nimmt beispielsweise ein großer oder auch ein kleiner Hund hastig viel Futter oder vergorenes Futter auf, kann bereits schon die Drehung des Magens ausgelöst werden. Diese größte Gefahr besteht jedoch vor allem dann, wenn sich der Hund kurz nach der Futteraufnahme viel bewegt oder sogar herumtobt.

Deshalb kann ich persönlich nur jeden Hundebesitzer und jeder Hundebesitzerin empfehlen und anraten, nach der Futteraufnahme seines Lieblings mindestens 90 Minuten zu warten, bevor man mit ihm Gassi geht oder aber spazierengeht. Außerdem sollte man als verantwortungsbewußter Hundebesitzer unbedingt darauf achten, dass der Vierbeiner nach der Futteraufnahme möglichst ruht.

Dann ist man eigentlich schon auf der nahezu sicheren Seite, sofern man als Besitzer sehr genau darauf achtet, was der geliebte Vierbeiner an Nahrung zu sich nimmt.

 

Als Schlusswort möchte ich noch anführen, dass beispielsweise feuchtes Gras, wie es zumeist morgens zu sehen ist, sowie nasses Gras nach dem Regen, von dem Hund möglichst nicht gefressen werden sollte. Auch sollte man bezüglich „Gras fressen“ darauf achten, dass dies nicht gerade am Straßenrand passiert, wo die Gräser durch die Autoabgase stark belastet sind.

Geht man hingegen mit dem geliebten Vierbeiner im Park auf einer Grünfläche spazieren, wo das Gras zumeist nicht durch Abgase belastet ist, sollte man als Hundebesitzer lediglich darauf achten, dass der Hund keine scharfen Grashalme frißt, die ihn oder seine Speiseröhre verletzen könnten. Auch ist es völlig normal, wenn der Hund nach dem Gras fressen gegebenenfalls erbrechen sollte. Dies ist also kein Grund zur Sorge. Viele Hunde fressen nämlich genau aus dem Grund Gras, weil sie etwas im Magen loswerden möchten, was sie stört, es aber ohne Gras nicht schaffen.

 

 

 

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