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Ein 56-järiges schäbiges Individuum

schlägt auf Dobermann-Mischling ein

 

 

Ein Beitrag nach Tatsachen von Susanne Stammhaus und Petra Schepanski

 

Ein schäbiges Individuum männlichen Geschlechts, 56 Jahre, prügelte auf seinen Dobermann-Mischling ein, weil dieser einige dünne Teile einer Metall-Jalousie etwas verbogen hatte. Diese aus unserer Sicht schwere Körperverletzung landete zwar letztlich vor Gericht, wurde aber dort nicht als ‚schwere Körperverletzung‘, sondern lediglich als ein geringfügiges Vergehen nach dem heute noch immer zu humanen Tierschutzgesetz eingestuft und verhandelt.

 

Und das ist unfaßbar, wenn auch leider noch immer entsprechend der geltenden Rechtsprechung!

 

Der Dobermann-Mischling hatte sich ohnehin schon an den dünnen Metall-Teilen einer Innen- Jalousie verletzt und blutete ziemlich stark. Dennoch hatte das schäbige Individuum (anders können wir so ein böses Individuum nicht bezeichnen) mehrfach auf den blutenden Dobermann-Mischling eingeschlagen, so dass ein Nachbar, der das herzzerreißende Jaulen des armen Tieres hörte, die Polizei alarmierte.

 

Dieses schäbige Individuum bekam dann einige Zeit später einen Strafbefehl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, der aus unserer Sicht mehr als nur lächerlich war. Dennoch legte dieses schäbige Individuum dagegen sogar noch Einspruch ein, weil diesem bösen Menschen wohl offensichtlich auch noch jede Einsicht fehlte, so daß es dann zu einem späteren Zeitpunkt zu einer öffentlichen Verhandlung vor Gericht kam.

 

Zwar bewertete der Staatsanwalt in der Verhandlung die Tat des schäbigen Individuums als besonders schlimm, weil er seinen Dobermann-Mischling trotz seiner Verletzung und blutenden Wunden noch mehrfach geschlagen hat, aber das änderte nichts daran, daß der Strafbefehl nunmehr in Richtung einer noch humaneren Strafe umgewandelt wurde.

Dieser böse Mensch bekam lediglich 40 Tagessätze zu 30,00 Euro, statt der 30 Tagessätze zu 70,00 Euro, die er ursprünglich durch den Strafbefehl hätte zahlen müssen. Den Dobermann-Mischling durfte er auch noch behalten, was aus unserer Sicht ebenfalls nicht nachvollziehbar ist.

 

Dieses schäbige Individuum kann wirklich zufrieden sein, dass wir nicht über ihn richten durften. Denn von uns hätte er wegen schwerer Körperverletzung mindestens 5 Jahre Freiheitsentzug bekommen, und zwar ohne Bewährung und ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung. Und der Dobermann-Mischling wäre ihm weggenommen worden. Außerdem hätten wir gegen ihn ein lebenslanges Verbot ausgesprochen, sich jemals wieder ein Haustier zulegen zu dürfen.

Eine solche Strafe wäre in jedem Fall angemessen gewesen für so eine kriminelle Tat, auf einen verletzten und blutenden Dobermann-Mischling mehrfach einzuschlagen.

 

Wir fragen uns täglich, wann die deutsche Regierung endlich mal durch eine Gesetzesänderung reagieren will, damit gegen solche kriminellen Individuen harte Strafen ausgesprochen werden können.

Ob so ein Individuum wie vorbenannt eine schwere Körperverletzung gegen einen Menschen oder gegen einen Hund verübt, muß vor dem Gesetz völlig gleichgültig sein. Die Strafe muß demzufolge ausnahmslos ein- und dieselbe sein! Erst dann (und nur dann) sind Staat und Menschen auf dem Weg in die richtige Richtung. Und auch erst dann wird sich wirklich etwas zugunsten der Menschen und der Tiere ändern, da nämlich dann ein Ruck durch das Gedankengut der Gesellschaft gehen wird.

 

Es ist doch heutzutage nicht mehr zu übersehen, daß die Menschen offensichtlich immer verrückter und dämlicher zu werden scheinen. Vor nichts mehr haben die meisten Menschen heutzutage noch Respekt. Nicht einmal mehr vor der Polizei oder vor Rettungseinsatzkräften. Geschweige denn vor einem Hund oder einer Katze. Und das muß endlich aufhören. Wir wenden uns deshalb auch eindringlich mit den Worten an die Regierung: „Hier ist schon seit längerem Gefahr in Verzug!“ Dies ist unsere Meinung, die wir hier öffentlich machen. (Siehe auch Seite 49 Anhang 1 am Ende des Beitrags)

 

 

 

 

havaneser-team@t-online.de

 

 

 

 

 

2019

 

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